Kulturwissenschaftlerin · Kulturmanagerin · Gestalterin · CSR-Managerin
Schwerpunkt: Co-Kreation, Teilhabe und institutionelle Transformation
Ich bin Kulturwissenschaftlerin und Kulturmanagerin mit Hintergrund in Grafik- und Produktgestaltung sowie Weiterbildung zur CSR-Managerin.
Meine Arbeit verbindet Analyse, Konzeption, Moderation, Kommunikation und Gestaltung. Ich entwickle Projekte, Formate und Prozesse in den Bereichen Kultur, Vermittlung, Teilhabe, Nachhaltigkeit und institutionelle Transformation.
Besonders interessieren mich Co-Kreation, Community Building, kulturelle Teilhabe, Bildungsprozesse, Nachhaltigkeit und die Frage, wie Institutionen gesellschaftlich anschlussfähig bleiben können.

Wie entstehen Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven wirklich wirksam werden?

Ich arbeite an den Schnittstellen von Kulturwissenschaft, Kulturmanagement, Co-Kreation, Vermittlung, Gestaltung und gesellschaftlicher Verantwortung.
Ich beschäftige mich mit Co-Kreation, kultureller Teilhabe und Transformationsprozessen in Kulturinstitutionen und öffentlichen Räumen.
Dabei verbinde ich empirische Forschung, strategisches Denken, gestalterische Praxis und CSR-Methoden. Mein Fokus liegt auf Prozessen, in denen Perspektiven, Wissen und Verantwortung neu verteilt werden: Wer wird beteiligt? Wer entscheidet? Wessen Erfahrung zählt? Und was verändert sich dadurch langfristig?
Im Zentrum steht die Frage, wie Menschen, Institutionen und Themen so zusammenkommen können, dass daraus nicht nur Beteiligung, sondern gemeinsame Entwicklung entsteht.
Kultur ist für mich kein Angebot, das einseitig vermittelt wird. Kultur entsteht im gesellschaftlichen Miteinander: in Aushandlung, Erinnerung, Alltag, Konflikt, Gestaltung und gemeinsamer Praxis.
Deshalb interessieren mich Räume, Prozesse und Institutionen, in denen unterschiedliche Erfahrungen, Wissensformen und Perspektiven aufeinandertreffen – und in denen daraus mehr entstehen kann als punktuelle Teilnahme.
Co-Kreation verstehe ich dabei nicht als freundliche Beteiligungsrhetorik. Sie wird erst dann relevant, wenn Menschen früh einbezogen werden, Ergebnisse veränderbar bleiben und Institutionen bereit sind, Fragen nach Macht, Ressourcen, Rollen und Verantwortung mitzudenken.

Forschungsdesign · Qualitativ · Quantitativ
Erfahrung in der Entwicklung von Fragestellungen, der Operationalisierung von Forschungsproblemen und der systematischen Auswertung empirischen Materials. Methodische Grundlagen bestehen in qualitativen und quantitativen Verfahren, insbesondere Interviews, Befragungen, Inhaltsanalyse, deskriptischer Statistik sowie uni- und bivariaten Auswertungen.
Methoden und Tools: qualitative Interviews · Inhaltsanalyse · Fragebogen / Onlinebefragung · SPSS · MAXQDA / QDA-Software
Konzeption · Ressourcen · Wirkung
Fähigkeit, Kultur-, Bildungs- und Beteiligungsprojekte von der ersten Idee bis zur Umsetzung zu strukturieren. Dazu gehören Zielklärung, Zeitplanung, Ressourcenlogik, Budgetverständnis, Partner:innenmanagement, Kommunikationsplanung und Evaluation.
Methoden und Tools: Projektstrukturplanung · Zielgruppenanalyse · Wirkungslogik · Zeit- und Ressourcenplanung · Kostenplanung · Präsentation
Prozessarchitektur · Beteiligungstiefe · Rollenklärung
Kompetenz in der Konzeption von Beteiligungsprozessen, in denen Perspektiven nicht nur abgefragt, sondern in Entwicklung und Umsetzung einbezogen werden. Im Zentrum stehen Fragen nach Beteiligungszeitpunkt, Entscheidungsspielräumen, Verantwortung, Ressourcen, Machtverhältnissen und Verstetigung.
Methoden und Tools: Leitfadenentwicklung · Stakeholder-Mapping · Workshopkonzeption · Moderation · Feedbackschleifen · Prozessdokumentation
Botschaften entwickeln · Inhalte strukturieren · Öffentlichkeit adressieren
Erfahrung in der Entwicklung von Kommunikationskonzepten, Texten, Präsentationen, Social-Media-Inhalten und redaktionellen Formaten.
Methoden und Tools: Kommunikationskonzeption · Redaktion · Storytelling · Social Media · Präsentationen · WordPress
Komplexität übersetzen · Zugänge schaffen · Dialog ermöglichen
Entwicklung von Formaten, die komplexe Inhalte verständlich, erfahrbar und diskutierbar machen. Vermittlung wird dabei nicht als einseitige Wissensweitergabe verstanden, sondern als Übersetzungs- und Dialogprozess zwischen Themen, Institutionen und Öffentlichkeiten.
Methoden und Tools: Vermittlungskonzepte · Lernpfade · Ausstellungs- und Raumtexte · Workshopformate · Storytelling · didaktische Reduktion
Visualisierung · Strukturierung · Formatentwicklung
Gestalterische Methodenkompetenz in der Übersetzung abstrakter Inhalte in konkrete visuelle, räumliche oder mediale Formate. Der gestalterische Hintergrund unterstützt insbesondere dabei, komplexe Zusammenhänge zu ordnen, Prozesse sichtbar zu machen und Ideen in anwendbare Formate zu überführen.
Methoden und Tools: Layout · Informationsstruktur · Präsentationsdesign · Adobe Creative Suite · Bild-/Text-Konzeption · visuelle Systeme
Finanzierungslogik · Budgetverständnis · Trägerstrukturen
Grundlagen in Kulturfinanzierung, Kulturbetriebssteuerung und organisatorischer Planung. Dazu gehören öffentliche und private Finanzierungsformen, Fundraising, Sponsoring, Eigenmittel, Fallanalysen, Controlling und kulturbetriebliche Steuerungsinstrumente.
Methoden und Tools: Finanzierungsplan · Förderlogik · Budgetplanung · Controlling-Grundlagen · Fallanalyse · Projektkalkulation
Austausch strukturieren · Konflikte einordnen · Entscheidungen vorbereiten
Fähigkeit, Gruppenprozesse zu strukturieren, unterschiedliche Interessen sichtbar zu machen und gemeinsame nächste Schritte vorzubereiten. Dazu gehört auch ein Verständnis für Arbeitsbeziehungen, Kommunikationsstörungen und Konfliktpotenziale in Kulturbetrieben.
Methoden und Tools: Moderation · Gesprächsleitfäden · Ergebnisdokumentation · kollegiale Abstimmung · Konfliktreflexion · Teamprozesse
CSR · Ressourcenbewusstsein · langfristige Wirkung
Betrachtung von Projekten unter sozialen, ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten. Im Fokus stehen verantwortlicher Ressourceneinsatz, faire Prozesse, Teilhabe, gesellschaftliche Wirkung und langfristige Anschlussfähigkeit.
Methoden und Tools: CSR-Perspektive · Nachhaltigkeitskommunikation · BNE · Stakeholder-Perspektiven · Wirkungskriterien · Reflexion von Verantwortung

Von der Fragestellung zum tragfähigen Format
Gute Konzepte entstehen für mich nicht aus schnellen Lösungen, sondern aus einem präzisen Verständnis der Ausgangslage. Am Anfang stehen deshalb Recherche, Analyse und die Klärung zentraler Fragen: Welche Perspektiven prägen ein Thema? Welche Interessen, Strukturen und Konflikte sind relevant? Wer ist betroffen, beteiligt oder bislang nicht sichtbar?
Darauf aufbauend entwickle ich Konzepte, Prozesse und Formate, die inhaltlich fundiert, methodisch reflektiert und praktisch umsetzbar sind.
Fragestellung → Recherche → Analyse → Beteiligungsdesign → Konzept → Umsetzung → Reflexion
Je nach Projekt verbinde ich unterschiedliche Methoden: qualitative Interviews, Inhaltsanalyse, Befragungen, Stakeholder-Mapping, Workshopdesign, Moderation, Kommunikationskonzeption, visuelle Strukturierung und Evaluation.
Dabei ist mir wichtig, dass Prozesse nicht nur gut gestaltet, sondern auch gut dokumentiert, nachvollziehbar und weiterentwickelbar sind. Gerade bei Beteiligungs- und Co-Kreationsprozessen entscheidet sich die Qualität nicht nur im Workshop, sondern in Vorbereitung, Rollenklärung, Ressourcenplanung, Kommunikation, Auswertung und Verstetigung.
Methodische Schwerpunkte:
Qualitative Forschung · QDA-Software / MAXQDA · quantitative Grundlagen / SPSS · Leitfadenentwicklung · Interviewführung · qualitative Inhaltsanalyse · Fragebogenentwicklung · Workshopkonzeption · Moderation · Prozessdokumentation · Kommunikationskonzeption · visuelle Strukturierung
