Wissenschaftliche Arbeiten & Essays

In meinen wissenschaftlichen Arbeiten beschäftige ich mich mit aktuellen Fragen des Kulturmanagements und der Kulturwissenschaft – von demokratischer Teilhabe und Erinnerungskultur über Führung und Kommunikation bis hin zur Finanzierung von Kulturbetrieben.

Für die Veröffentlichung wurden personenbezogene Angaben und gegebenenfalls nicht zur Veröffentlichung bestimmte Materialien entfernt. Der wissenschaftliche Text entspricht, soweit nicht anders gekennzeichnet, der eingereichten Fassung.

Resonanz statt Polarisierung

Resonanz statt Polarisierung: Wie können Kunst und Kultur Resonanzräume schaffen, um die demokratische Teilhabe zu fördern?

Essay · 2024 · Schriftliche Darlegung zur Bewerbung für den M.A. Kulturwissenschaft und Kulturmanagement, PH Ludwigsburg

Kurzbeschreibung: Wie können Kunst und Kultur in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft Räume für Dialog, Perspektivwechsel und gesellschaftliche Verständigung schaffen? Der Essay überträgt Hartmut Rosas Resonanzbegriff auf kulturelle Räume und fragt zugleich kritisch nach deren Zugänglichkeit, Diversität und demokratischem Potenzial.

Was heißt und zu welchem Ende studiert man Kulturmanagement?

Zwischen gesellschaftlicher Verantwortung, Transformation und kultureller Teilhabe

Essay · 2025 · Wahlbereich „Was heißt und zu welchem Ende studiert man Kulturmanagement?“ · M.A. Kulturwissenschaft und Kulturmanagement · PH Ludwigsburg

Kurzbeschreibung: Was ist die Aufgabe von Kulturmanagement heute? Ausgehend von Friedrich Schillers berühmter Frage nach Sinn und Zweck des Studiums zeichnet der Essay die Entwicklung des Kulturmanagements nach und fragt nach seiner gesellschaftlichen Funktion zwischen Kunst, Politik, Teilhabe, Nachhaltigkeit und Transformation.

Kunst, Erinnerung und Kontext

Inwiefern sollten expressionistische Bilder kontextualisiert werden? Am Beispiel des Künstlers Hermann Sohn

Hausarbeit · 2025 · Kulturtheorie der Gegenwart · M.A. Kulturwissenschaft und Kulturmanagement · PH Ludwigsburg

Wie viel Kontext braucht Kunst? Am Beispiel des expressionistischen Künstlers Hermann Sohn untersucht die Arbeit, wie Museen historische Werke zwischen künstlerischer Autonomie, Erinnerungskultur und gesellschaftlicher Verantwortung vermitteln können.

Führung beginnt bei Selbstführung

Führung durch Selbstführung in Kulturbetrieben

Hausarbeit · 2025 · Personal und Führung · M.A. Kulturwissenschaft und Kulturmanagement · PH Ludwigsburg

Kurzbeschreibung: Kulturbetriebe verbinden kreative Freiräume mit komplexen Organisationsstrukturen, Zeitdruck und hohen persönlichen Anforderungen. Der Essay fragt, welche Rolle Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion und Selbstregulation für eine verantwortungsvolle Führung spielen.

Kulturfinanzierung unter Konsolidierungsdruck

Eine Fallanalyse des StadtPalais – Museum für Stuttgart

Hausarbeit · 2025 · Kulturfinanzierung · M.A. Kulturwissenschaft und Kulturmanagement · PH Ludwigsburg

Kurzbeschreibung: Wie lässt sich der öffentliche Auftrag eines Museums unter zunehmendem finanziellen Druck sichern? Die Fallanalyse untersucht die Finanzierungsstruktur des StadtPalais Stuttgart und diskutiert das Zusammenspiel von öffentlicher Grundförderung, Eigeneinnahmen, Drittmitteln und strategischer Steuerung.

Virtuelle Welten kommunizieren

Kommunikationskonzept: Metaverse-Event „Virtuelle Welten“ feat. XR EXPO

Hausarbeit · 2025 · Grundlagen des Kommunikationsmanagements · M.A. Kulturwissenschaft und Kulturmanagement · PH Ludwigsburg

Wie lässt sich ein technologisch komplexes Thema für neue Zielgruppen zugänglich machen? Das Kommunikationskonzept entwickelt eine Strategie für das baden-württembergische Metaverse- und XR-Event „Virtuelle Welten“ – von Zielgruppen und Positionierung über Leitidee und Maßnahmen bis zur Evaluation.

Co-Kreation im Museum

Empirische Forschung · qualitative Analyse · Kulturmanagement · institutionelle Transformation

In meiner Masterarbeit untersuche ich, wie Co-Kreation in Museen wirkt – nicht nur als Beteiligungsformat, sondern als möglicher Impuls für institutionelle Veränderung.

Grundlage der Arbeit sind Expert:inneninterviews mit öffentlichen Museen. Analysiert werden Auswirkungen auf Strukturen, Rollen, Entscheidungsprozesse, Ressourcen, Deutungshoheit und Organisationskultur. Methodisch verbindet die Arbeit Leitfadenentwicklung, Interviewführung, qualitative Inhaltsanalyse und computergestützte Auswertung mit QDA-Software.

Im Zentrum steht die Frage, wann Beteiligung über einzelne Projekte hinausgeht und tatsächlich Arbeitsweisen, Selbstverständnisse und institutionelle Routinen verändert.

Kompetenzen: Forschungsdesign · qualitative Auswertung · Organisationsanalyse · Kulturmanagement · Co-Kreation · Wissenschaftskommunikation

KulturCampus · PH Ludwigsburg

Empirische Forschung · Kulturentwicklung · Publikumsforschung · Projektmanagement

Welche Rolle spielt Kultur auf dem Campus – und wie kann eine Hochschule als Kulturstandort strategisch weiterentwickelt werden?

Im Seminar KulturCampus wurde im Rahmen des Masterstudiengangs Kulturwissenschaft und Kulturmanagement eine Status-quo-Analyse des Kulturlebens an der PH Ludwigsburg durchgeführt. Im Mittelpunkt standen kulturelle Angebote, Akteur:innen, Zielgruppen sowie die Perspektiven von Studierenden und Lehrenden auf den Campus als Kulturstandort.

Das Projekt verband strategische Kulturentwicklung mit empirischer Forschung: Bestandsaufnahme, leitfadengestützte Interviews mit Kulturakteur:innen, standardisierte Online-Befragung, Auswertung der Ergebnisse und erste strategische Handlungsempfehlungen. Die Ergebnisse wurden für den Kulturbeirat der Hochschule aufbereitet und präsentiert.

Besonders relevant war dabei die Verbindung von Analyse, Teamarbeit, methodischer Reflexion und anwendungsorientierter Ergebnisaufbereitung unter realen Projektbedingungen. Die gewonnenen Erkenntnisse bildeten die Grundlage für die Weiterarbeit im zweiten Projektteil.

Kompetenzen: Forschungsdesign · qualitative Interviews · Online-Befragung · Auswertung · strategische Handlungsempfehlungen · Präsentation vor Gremien

Teamlabor Kulturbetrieb · Calea Retreats

Gründungskonzept · Businessplan · Kulturmanagement · Markenentwicklung · Finanzplanung

Wie lässt sich ein kulturelles Angebot entwickeln, das künstlerische Praxis, Erholung, Nachhaltigkeit und regionale Kooperationen zu einem tragfähigen Geschäftsmodell verbindet?

Im Studienprojekt Teamlabor Kulturbetrieb entstand im Gründerinnenteam das Konzept Calea Retreats: ein kuratiertes Retreat-Format, das Kunst, Kultur, Naturerfahrung, Kulinarik und persönliche Entwicklung miteinander verbindet. Die Idee richtet sich an Erwachsene, die eine kreative Auszeit suchen und dabei nicht nur konsumieren, sondern selbst künstlerisch tätig werden möchten.

Das Projekt umfasste die Entwicklung einer Geschäftsidee, die Formulierung von Mission, Vision und USP, Markt-, Umwelt- und Wettbewerbsanalyse, Zielgruppenentwicklung, Marketingstrategie, Customer Journey sowie Investitions-, Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung. Im Businessplan wurden unter anderem Retreat-Formate im Schwarzwald und in der Toskana ausgearbeitet.

Die eigene Rolle lag im Bereich Art Direction mit Verantwortung für die Kuratierung der Workshops, die Zusammenarbeit mit Künstler:innen und das Corporate Design. Das begleitende Präsentationsmaterial übersetzte das Konzept zusätzlich in eine visuelle Marken- und Kommunikationslogik mit Zielgruppenansprache, Marktpositionierung, Kommunikationskanälen und Finanzmodell.

Im Modulhandbuch des Instituts für Kulturmanagement (PH Ludwigsburg) ist das Teamlabor Kulturbetrieb als praxisorientiertes Format beschrieben, in dem theoretische Kenntnisse des Kulturmanagements praktisch umgesetzt, Analyse-, Arbeits- und Präsentationstechniken angewandt, soziale Kompetenzen in der Teamarbeit gestärkt und ein Businessplan erstellt werden.

Das Projekt wurde gemeinsam mit Gizem Ciftci, Verena Kloos, Maya Steuter und Aylin Arol umgesetzt.

Kompetenzen: Businessplan · Markt- und Wettbewerbsanalyse · Zielgruppenentwicklung · Finanzplanung · Markenentwicklung · Art Direction · Teamarbeit · Präsentation vor Publikum

Hühnerlehrpfad Gemeinde Dornstadt

Co-Kreation · BNE · Vermittlung · Storytelling · öffentlicher Raum

Wie lässt sich über Tierhaltung, Ernährung und Nachhaltigkeit sprechen, ohne einfache Antworten vorzugeben?

Gemeinsam mit einem Kindergarten und einem landwirtschaftlichen Betrieb entstand ein Vermittlungskonzept im öffentlichen Raum. Der Lernpfad verbindet Geschichten, Fragen und Perspektivwechsel und macht ökologische, landwirtschaftliche und soziale Zusammenhänge für Kinder und Erwachsene erfahrbar.

Das Projekt zeigt die Verbindung von konzeptioneller Entwicklung, Zielgruppenorientierung, gestalterischer Umsetzung und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Kompetenzen: Konzeptentwicklung · Vermittlungsdesign · BNE · Zielgruppenansprache · Text/Bild-Konzeption · Projektumsetzung

Waldkindergarten Naturstrolche e. V.

Community Building · Organisationsaufbau · Bildung · Verwaltung · Raum

Aus einer Elterninitiative entstand ein dauerhaft etablierter Waldkindergarten.

Als Mitgründerin und Vorständin begleitete ich den Aufbau von der pädagogischen Konzeption über Kommunikation, Drittmittelaquise und Vereinsstruktur bis zur Entwicklung räumlicher Infrastruktur. Zentral war die Zusammenarbeit mit Familien, Fachkräften, Verwaltung, Politik und lokalen Partner:innen.

Das Projekt steht für praktische Erfahrung im Aufbau gemeinnütziger Strukturen, in der Koordination unterschiedlicher Akteur:innen und in der Übersetzung einer Idee in eine tragfähige Organisation.

Kompetenzen: Organisationsentwicklung · Vereinsstruktur · Kommunikation · Finanzierung · Netzwerkaufbau · Schnittstellenmanagement

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit & Tourismus BW

Strategie · Kommunikation · Verwaltung · Digitalisierung · Zukunftsthemen

Als Werkstudentin im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg arbeite ich an Themen der Kultur- und Kreativwirtschaft, Digitalisierung, KI und virtuellen Welten.

Dabei entstehen Recherchen, redaktionelle Inhalte, Kommunikationsformate, Konzepte und Beiträge für strategische Vorlagen. Die Tätigkeit verbindet inhaltliche Analyse, Verwaltungslogik, politische Rahmenbedingungen und adressat:innengerechte Kommunikation.

Das Projektumfeld schärft den Blick dafür, wie kulturelle, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen strategisch eingeordnet und verständlich vermittelt werden können.

Kompetenzen: Recherche · Verwaltungskommunikation · Kommunikationskonzeption · Social Media · Innovationsbeobachtung· strategische Aufbereitung

Edenberg & Tal GbR / Weinerlebnis Stuttgart

Nachhaltigkeit · CSR · Kulturgeschichte · Vermittlung · Weinbau in Steillagen

Weinberge sind Produktionsorte, ökologische Räume, Kulturlandschaften und Teil lokaler Identität.

In Formaten rund um Weinbau, Biodiversität, Landschaft und Kulturgeschichte entstehen Anlässe für Begegnung, Austausch und Perspektivwechsel. Im Zentrum steht die Verbindung von lokaler Praxis, nachhaltiger Entwicklung, kultureller Erzählung und gemeinschaftlicher Erfahrung.

Das Projektfeld verbindet CSR-Perspektiven, Nachhaltigkeitskommunikation, Vermittlung und die Frage, wie regionale Kulturlandschaften als soziale und ökologische Räume erfahrbar werden können.

Kompetenzen: Nachhaltigkeitskommunikation · Storytelling · lokale Netzwerke · Vermittlung · CSR-Perspektive · Öffentlichkeitsarbeit